„ Er ist mit über 40 Meter Breite, dem dreigeschossigen Aufbau und dem reichen figuralen Schmuck mit dem bekrönenden, den Dreizack schwingenden Poseidon neben Amphitrite die großartigste Brunnenanlage Dresdens geblieben.“ schwärmte bereits Fritz Löffler (Das alte Dresden).
Und wirklich, wer heute vor dem von Zacharias Longuelune und Lorenzo Mattielli geschaffenen Kunstwerk steht, kann sich dessen Wirkung kaum entziehen. Die Jahre haben seinem Charme keinen Abbruch getan, wohl aber dem Sandstein. An vielen Stellen ist er verwittert, gesprungen, abgeplatzt und bietet damit den Umwelteinflüssen immer größere Angriffsflächen. Seit der politischen Wende wurde einiges für den Neptunbrunnen getan. Seit 1999 ist er abgedichtet und durch eine Brunnenanbindung von der Trinkwasserleitung unabhängig. Im Sommer kann er mit seinen einzigartigen Wasserspielen glänzen und die Schäden „überspielen“. Doch er ist sehr gefährdet und bedarf dringend der Hilfe. Das vom Krankenhaus und vom Förderverein in Auftrag gegebene Sanierungskonzept veranschlagt fast 2 Millionen Euro.
Die Restaurierung muss ein Anliegen der nächsten Jahre sein, wobei die genannten Kosten die Möglichkeiten des Krankenhauses übersteigen. Unser Klinikum bemüht sich um Fördergelder und Spenden.
Dabei überdauerte die Brunnenanlage eigentlich alle Stürme der Zeit. Sie wurde 1741 bis 1746 als Point de Vue zum Marcolini-Palais am Ende des Gartens errichtet (die Chirurgische Klinik entstand um 1871 und verstellt seither die Hauptachse der Gartenanlage).
Die Leitung und die Mitarbeiter des Städtischen Klinikums kämpfen trotz knapper Mittel seit langem für ihren Brunnen. Im Jahr 2009 zeichnet sich eine positive Wende ab. Doch viel Zeit bleibt dem Neptunbrunnen nicht mehr. Helfen Sie uns, die großartigste Brunnenanlage Dresdens zu retten! Erzählen Sie auch Freunden vom Neptunbrunnen.
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